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Fassade mit Flair

Gewachsene Wohngebiete erkennt man an den über die Jahre vorgenommenen gestalterischen Veränderungen der einzelnen Wohnhäuser. Gemeint sind nicht nur Erweiterungen und Anbauten, sondern auch die Neu- oder Umgestaltungen von Fassadenflächen. Besonders augenfällig ist dies in Gebieten, die ehemals einheitlich mit Reihen- oder Doppelhäusern erstellt wurden. Denn trotz guter Nachbarschaft ist hier der Wunsch nach Individualität noch größer. Beispiel einer solchen individuellen und doch harmonisch in das Umfeld passenden Fassadengestaltung ist ein Reihenendhaus in Hattingen.

PRIAxent03Modern und individuell
In dieser Wohnsiedlung finden sich bevorzugt nachträglich mit Schiefer verkleidete Giebelfassaden. So entstand bei den Eigentümern des Reihenendhauses sehr schnell auch der Wunsch nach einer mit Schiefer verkleideten Fassade. Jedoch sollte diese moder­ner aussehen und zugleich auch noch bezahlbar sein.

Beratung ist gefragt
In Gesprächen mit dem beauftragten Dachdeckermeister Jürgen Claas aus Herne wurde auch der außergewöhnliche Primero AXENT® Schiefer des Wermelskirchener Schieferspezialisten Primero-Schiefer GmbH angesprochen. Bei dem Beratungsgespräch stellte der Primero-Fachberater den gestalterisch anspruchsvollen Fassadenstein vor. Da die Eigentümer sowohl eine Fläche mit farblicher Gestaltung als auch ein außergewöhnliches Muster bevorzugten, kam es zudem noch zur Vorstellung der Primero-WARIO® Schablone mit 74° Brustwinkel, kombiniert mit dem Primero Rhombus ebenfalls mit 74° Brustwinkel. Alle drei Steine sollten an der rund 82 Quadratmeter großen Fassade verlegt werden.

PRIAxent04Rahmenbedingungen optimiert
Zunächst erstellte DDM Claas eine Unterkonstruktion auf dem vorhandenen Kalksandsteinmauerwerk. Hierauf brachten die Fachhandwerker eine Schalung auf und verlegten abschließend darüber eine diffusionsoffene Unterspannbahn. „Die Vorarbeiten erfolgten alle noch im Dezember letzten Jahres“, erläutert DDM Claas die Arbeiten. „So konnte die Schalung bis zur Verlegung Ende März ausreichend austrocknen.“ Zusätzlich musste in die Dachdeckung eine Pfannenreihe eingelegt werden, um wieder ausreichend Abstand zwischen Ortgang  und neuer Fassadenverkleidung zu erhalten.

PRIAxent07Gestalterische Vielfalt
Vor der Verlegung unterteilte der erfahrene Dachdecker die Fassade in drei Segmente. Im mittleren Segment verlegte man dann Primero AXENT®. Dabei handelt es sich um eine Materialkombination aus farbigen Aluminium-Fugenbändern und hochwertigem PRIMERO-FIXX® Schiefer. Werkseitig miteinander verbunden, ermöglicht diese außergewöhnliche Kombination eine enorme Gestaltungsvielfalt. Die Aluminium-Fugenbänder werden in sechs unterschiedlichen RAL-Farbtönen angeboten. Weitere oder auch spezielle Farben sind auf Anfrage erhältlich. Diese besondere Materialkombination gibt es in den Formen: Rechtecker, Octogones oder Spitzplättchen (gerade).

PRIAxent06Gelungene Formatkombination
In Hattingen kamen Primero AXENT® Rechtecker 30/20 im Querformat mit weißen Aluminium-Fugenbändern zum Einsatz. Die äußeren Segmente verschieferten die Dachdecker mit den beiden exklusiven Steinformaten Primero WARIO® Schablone 74° Brustwinkel mit 25 Zentimeter Steinhöhe und Primero Rhombus 74° ebenfalls mit 25 Zentimeter Steinhöhe. Die Dachdecker kombinierten die Steine zu einer anspruchsvollen Deckung, wobei je ein Gebinde WARIO® Schablone und ein Gebinde Rhombus verlegt wurden. Als Trennung zwischen den drei Segmenten verlegten die Dachdecker aufgelegte „Orte“ mit PRIMERO-FIXX® Fischschuppe 30/19. Alle Schiefersteine wurden mit der bewährten, den Vorgaben der Fachregeln des ZVDH nicht widersprechenden und bauaufsichtlich zugelassenen PRIMERO-FIXX® Befestigungsmethode verlegt. Bei dieser Methode werden die Steine werkseitig mit speziellen Schieferdübeln ausgestattet, durch die dann bei der Verlegung der V4A-Edelstahlnagel mit einem Druckluftnagler „geschossen“ wird.

PRIAxent11Spürbar schneller
„Wir haben erstmals mit dieser Befestigungsmethode gearbeitet und waren sehr überrascht“, schildert DDM Jürgen Claas seine Erfahrungen. „Die Verlegung war wirklich wesentlich schneller als bei der Von-Hand-Nagelung. Auch kam es zu deutlich weniger Bruch.“ In nur drei Tagen verschieferten die Dachdecker aus Herne die anspruchsvolle Schieferfassade.

Fazit
Auch traditionelle Werkstoffe erzielen in Kombination mit modernen und ungewöhnlichen Formatzusammenstellungen individuelle Fassadengestaltung. Neben der fachlichen Verarbeitung ist hier zunehmend die fachliche Beratung des Dachdeckers gefragt. Gerade die Produktpalette der Wermelskirchener Primero-Schiefer GmbH unterstützt interessierte und innovative Fachhandwerker dabei, traditionelle Schieferkunst mit modernem Flair zu verbinden.

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