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In St. Margrethen wurde Plantex® Platinium in 2 m breiten Bahnen mit einer Überlappung von rund 20 cm verlegt. Durch seine materialbedingte Festigkeit hält Plantex® Platinium auch aggressivem Unkraut stand.

In Sachen Klimaschutz hat auch die Schweiz hochgesteckte Ziele. So will man in Zukunft bis zu zwanzig Prozent des benötigten Stromes aus regenerativen Quellen erzeugen. Aktuell liegt der Anteil gerade einmal bei vier Prozent. Eine dieser Quellen für erneuerbare Energien ist die Sonne. Über Photovoltaik (PV)-Module lässt sich aus ihrem Licht Strom erzeugen. Da die Stromerzeugung aus Sonnenlicht sehr flächenintensiv ist, bieten sich Flachdächer als ideale Standorte für leistungsfähige PV-Anlagen an.

Doch gerade die größeren Flachdachflächen sind aufgrund regionaler oder kommunaler Vorgaben nicht ungenutzt, sondern sehr häufig begrünt. Werden auf solchen Flächen nachträglich PV-Anlagen installiert, müssen die Module vor der Begrünung „geschützt“ werden. Denn nicht selten wachsen gerade an den Randbereichen der PV-Module die Gräser so hoch, dass sie die Module verschatten und damit ihre Leistung erheblich reduzieren. Um einerseits auf den „freien“ Flächen die vorhandene Begrünung zu erhalten und andererseits die Leistung der PV-Anlage durch „Wildwuchs“ nicht zu beeinträchtigen, benötigt man eine wirtschaftliche und zugleich dauerhaft wirksame Lösung.

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Wirksamer Unkrautschutz

Mit der Installation einer PV-Anlage auf dem rund 6.000 Quadratmeter großen Flachdach des Einkaufszentrums „Rheinpark“ im ostschweizerischen St. Margrethen konnte erstmals eine wirksame Lösung umgesetzt werden. Im Auftrag des Betreibers und Verwalters des Einkaufszentrums, der Pensionskasse Migros, sollte die vorhandene Dachbegrünung auf den Flachdachflächen gegen eine PV-Anlage getauscht werden. Hierzu wurden verschiedene Angebote eingeholt. Den Zuschlag zur Umrüstung und Installation erhielt am Ende die Swiss Photovoltaik GmbH aus St. Margrethen. „Nicht zuletzt unser durchdachtes Konzept für die Umrüstung der Flachdachflächen inklusive eines wirksamen Unkrautschutzes hat den Anlagenbetreiber überzeugt“, so Willy Langenegger Inhaber und Geschäftsführer der Swiss Photovoltaik GmbH.

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Obwohl es eine wirksame Barriere gegen unliebsame Pflanzen bildet, bleibt Plantex® Platinium luft- und wasserdurchlässig.


Angepasste Flächenlast

Bei der Installation der insgesamt 3532 Module kam erstmalig in der Schweiz auch das hochwirksame Unkrautschutzvlies Plantex® Platinium zum Einsatz. „Bis dato haben wir immer ohne zusätzlichen Unkrautschutz gearbeitet“, erläutert Willy Langenegger die Umsetzung. Jedoch ergaben sich dadurch erhebliche Nachteile. Denn aufgrund des immer noch vorhandenen Substrates kommt es zu einem unkontrollierbaren Wachstum von Unkräutern. Die haben wiederum Auswirkungen auf die Leistung der PV-Module, da diese durch das Unkraut verschattet werden. Damit ist eine regelmäßige Wartung der Flächen unerlässlich. Alternative Maßnahmen zum Unkrautschutz müssen zudem bei der zulässigen Flächenlast berücksichtigt werden. „Auf dem Dach des Einkaufszentrums durften wir eine maximale zusätzliche Last von 20 kg/m2 aufbringen.“, so der Solarprofi aus St. Margrethen.

Einfache Verlegung

Deshalb wurde zunächst in den Dachbereichen, in denen später die PV-Anlage installiert werden sollte, die Begrünung samt einem Teil der Substratschicht entfernt. Dadurch konnte die Niederschlagsspeicherfähigkeit der Dachfläche weiter erhalten bleiben und gleichzeitig die Flächenlast reduziert werden. Bevor die Unterkonstruktion für die PV-Module erstellt wurde, verlegten die Mitarbeiter von Willy Langenegger Plantex® Platinium, das in der Schweiz exklusiv von der Neeser AG, Reiden, vertrieben wird. Das hochwirksame Unkrautschutzvlies besteht zu 100 Prozent aus UV stabilisiertem Polypropylen und weist ein Flächengewicht von 240 g/m2 auf. Durch seine materialbedingte Festigkeit hält Plantex® Platinium auch aggressivem Unkraut stand und bietet darüber hinaus den notwendigen Schutz und die erforderliche Widerstandsfähigkeit. Regelmäßige Kontrollen - besonders an den Überlappungen - unterstützen die Wirksamkeit, da durch sie eventueller Durchwuchs früh erkannt und behandelt wird. Plantex® Platinium verhindert auf den Dachflächen des „Rheinpark“-Einkaufszentrums das Wachstum jeglicher Vegetation unter den PV-Modulen und die daraus resultierende Abschattung. Zugleich wird der Wartungsaufwand für die PV- Anlagen erheblich reduziert.

Garantiert funktionssicher

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Bei der Installation der insgesamt 3532 Module kam erstmalig in der Schweiz auch das hochwirksame Unkrautschutzvlies Plantex® Platinium zum Einsatz.


Ein entscheidendes Kriterium für den Einsatz von Plantex® Platinium war die von DuPont gewährte Garantie für das Unkrautvlies. „Plantex® Platinium bleibt unbedeckt mindestens acht Jahre voll funktionsfähig“, erläutert Thomas Schwegler, Kundenberater der Neeser AG. „Diese Funktionssicherheit wird vom Hersteller garantiert.“ In Kombination mit der geringen Flächenlast und der einfachen Verarbeitbarkeit war auch Solarprofi Willy Langenegger von dem Unkrautvlies überzeugt.

Überlappend verlegt

In St. Margrethen wurde Plantex® Platinium in zwei Meter breiten Bahnen mit einer Überlappung von rund 20 Zentimeter verlegt. Zusätzlich ragen die Bahnen jeweils 40 cm über die Modulränder hinaus. Zur Fixierung während der Verlegung wurden die Bahnen mit Steinen beschwert, die zugleich als Grundlage für die Unterkonstruktion der PV-Anlage dienen. Anzahl, Gewicht und Abstand der „Lagersteine“ wurden exakt für das Objekt berechnet, um gegenüber den Windsogkräften ausreichend Widerstand leisten zu können. Im Randbereich wurde das Unkrautschutzvlies zusätzlich ausreichend tief in das Substrat eingearbeitet, um keine Angriffsfläche für den Wind zu bieten. Anschließend konnte die spezielle Tragkonstruktion für die PV-Module sowie die Module selbst installiert werden. Positiver Nebeneffekt dieser Bauweise: die PV-Module werden quasi „hinterlüftet“und somit vor Überhitzung geschützt.

Solarstrom für den Eigenverbrauch

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Plantex® Platinium verhindert auf den Dachflächen des „Rheinpark“-Einkaufszentrums das Wachstum jeglicher Vegetation unter den PV-Modulen und die daraus resultierende Abschattung.


Im März 2016 konnte die PV-Anlage mit einer Leistung von 918,32 kWp in Betrieb genommen werden. Den größten Teil des so erzeugten Stromes verbraucht das Einkaufszentrum selbst – immerhin liegt der Jahresertrag bei 891.345 kWh – überschüssiger Strom wird ins Netz eingespeist und entsprechend der gesetzlichen Vereinbarungen rückvergütet. „Der größte Teil des erzeugten Stromes kann direkt an Ort und Stelle verbraucht werden“, erklärt Willy Langenegger, „so wie es das neue Energiegesetz auch vorsieht Vereinbarungen rückvergütet. „Der größte Teil des erzeugten Stromes kann direkt an Ort und Stelle verbraucht werden“, erklärt Willy Langenegger, „so wie es das neue Energiegesetz auch vorsieht.“

Geringe Wartung

Auch mit Blick auf die Wartung rechnet sich die Verwendung des Plantex® Platinium: der Pflege- und Kontrollaufwand ist erheblich geringer als bei den bisher genutzten Produkten. Und obwohl es eine wirksame Barriere gegen unliebsame Pflanzen bildet, bleibt Plantex® Platinium luft- und wasserdurchlässig, was sich positiv auf die verbliebene Begrünung und die Niederschlagsspeicherfähigkeit der Substratschicht auswirkt.

Praktisch bewährt

Für Willy Langenegger hat sich der Einsatz von Plantex® Platinium auf dem Dach des „Rheinpark“-Einkaufzentrums in St. Margrethen mehr als gerechnet. Mittlerweile hat er auf zahlreichen weiteren Dächern mit dem hochwirksamen Unkrautschutzvlies gearbeitet. „Gerade bei begrünten Dächern ist Plantex® Platinium in Verbindung mit einer neu zu installierenden PV-Anlage eine funktionssichere und wirtschaftliche Kombination“, so der Solarprofi aus St. Margrethen.